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Liebe Mitglieder, liebe Freunde der IGZ Baden-Württemberg,
am 13. September fand in Berwangen das Finale der diesjährigen Pferdeholzrücke-Meisterschaften statt. Nach den drei Einzelwertungen in Neuhausen ob Eck, dort siegte Georg Pritzi vor Thomas Müller und Robert Pritzi, in Gutenzell, hier gewann Karl Hofmann vor Klaus Schröder und Georg Pritzi, fiel nun in Nordbaden die Entscheidung, wer neuer Baden-Württembergischer Champion wurde. Durch einen siebten Platz in Berwangen sicherte sich Georg Pritzi den Meistertitel. Der Fuhrmannstag des Reit- und Fahrvereins Berwangen, um ihren Vorsitzenden Günter Klein, war eine interessante Veranstaltung, bei der sich auch eine weitere Anfahrt lohnte. Unser Landesverband war mit einem Info-Stand vor Ort vertreten. Den Endstand der Meisterschaft könnt ihr unserem Newsletter entnehmen.
Gratulieren möchte unser Landesverband ganz herzlich Christel Erz zu ihrem runden Geburtstag. Die sympathische Schwäbin feiert am 25. September ihren 50. Geburtstag.
Neben unseren traditionellen Lehrgängen bei Guido Weltin und Christel Erz möchten wir euch besonders auf den Termin am 4. Oktober hinweisen. In Neufra-Freudenweiler beim Pferdefuhrbetrieb Uwe Link findet die Gründung des Arbeitskreises Fahren der IGZ Baden-Württemberg statt. Neben der Ausarbeitung des Arbeitskreisprogramms steht auch eine Betriebsvorstellung auf dem Programm.
Besonders erwähnenswert ist auch das diesjährige Sommerfest, welches durch eine tolle Aktion der Firma Settele bereichert wurde. Die Einzelheiten sind im Text über die Veranstaltung im „Geniewinkel Badens“ zu entnehmen.
Nachdem wir im letzten Newsletter eine Diskussion zum Thema „Fahren im Wald - in Baden-Württemberg ein ärgerlicher Dauerbrenner“ angestoßen haben, sind die ersten Beiträge eingegangen, welche natürlich in dieser Ausgabe veröffentlich werden.
Wenn Ihr Berichte, Terminhinweise oder Mitteilungen habt, dann teilt sie uns bitte für eine Veröffentlichung im nächsten Newsletter mit.
Wir wünschen Euch viel Spaß beim Lesen
Euer IGZ-Vorstand Baden-Württemberg
Gerhard Schröder, Klemens Köberle, Wolfgang Dallinger, Julian Sartorius, Edzard Wilkens, Armin Horn & Siegfried Zwick
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Georg Pritzi neuer Holzrücke-Champion in Baden-Württemberg
Beim abschließenden Holzrücke-Wettkampf beim Fuhrmannstag in Berwangen reichte Georg Pritzi aus Aichstetten mit seiner Stute Vreni ein siebter Platz um sich den Titel des neuen Baden-Württembergischen Meister im Pferde-Holzrücken zu sichern. Zu groß war sein Vorsprung, nachdem er beim ersten Wettkampf in Neuhausen ob Eck als Bester die volle Punktzahl von Zwanzig und in Gutenzell als Dritter fünfzehn Punkte sicherte. Als Sieger der dritten Einzelwertung in Berwangen konnte sich Roland Fritz aus Kaisersbach mit Sam noch auf den zweiten Platz der Gesamtwertung verbessern. Karl Hofmann aus Hayingen mit Mara erreichte ebenfalls 41 Punkte, doch aufgrund der schlechteren Platzierung bei der letzten Einzelprüfung reichte es am Schluss nur auf dritten Platz. Die weiteren Platzierungen sind aus der angeführten Tabelle zu entnehmen.
Holzrücken Baden-Württembergische Meisterschaft 2009
Platz Teilnehmer 1.+2. Wertung 3.Wertung Gesamtpunkte
1 Georg Pritzi 35 13 48
2 Roland Fritz 21 20 41
3 Karl Hofmann 30 11 41
4 Anton Laux 17 17 34
5 Klaus Schröder 25 9 34
6 Robert Pritzi 15 15 30
7 Thomas Müller 28 28
8 Stefan Huchler 6 8 14
9 Hermann Bay 13 13
10 Ronny Fleischer 0 10 10
11 Heinz Schleicher 9 9
12 Jürgen Duddek 7 7
13 Benjamin Schuster 5 5
14 Gerhard Schleicher 3 3
15 Lenz Mutschler 2 2
16 Daniel Ehret 1 1
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Siegerpokal für den Holzrücke-Meister
Die IGZ Baden-Württemberg spendete in diesem Jahr einen Wanderpokal für den neuen Baden-Württembergischen Meister im Holzrücken. Der Sieger wurde 2009 zum ersten Mal bei drei Wertungen bei den Fuhrmannstagen in Neuhausen ob Eck, Gutenzell und Berwangen ermittelt. Der neue Landeschampion Georg Pritzi darf den über 60 cm großen Pokal für ein Jahr behalten und muss ihn 2010 verteidigen. Erst wenn ein Holzrücker sich dreimal in die Siegerliste eintragen konnte, darf er den Pokal behalten.
Zusätzlich hat die IGZ Baden-Württemberg mehrere Geldspenden beim Baden-Württembergischen Bauernverband, beim Pferdezuchtverband Baden-Württemberg, bei der Interessengemeinschaft der Kaltblutzüchter im Pferdezuchtverband Baden-Württemberg e.V. und bei der Schwarzwälder Pferdezuchtgenossenschaft akquiriert. Sie wurden als Geldpreise an die besten sechs Teilnehmer der Meisterschaften vergeben. Außerdem erhielt der neue Landeschampion im Holzrücken eine Jahres-Abo der Starke Pferde, welches von Erhard Schroll vom Starke Pferde Verlag gegeben wurde.
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Pferdefuhrfrau Christel Erz wird fünfzig Jahre jung
Die IGZ Baden-Württemberg gratuliert ganz herzlich Christel Erz aus Laichingen-Machtolsheim zu ihrem runden Geburtstag. Unser aktives Mitglied leitet seit Jahren den mittlerweile schon traditionellen Holzrücke-Lehrgang im Herbst. Mit ihrem Pferdefuhrunternehmen ROSSNATOUR bietet die Schwäbin exklusive Kutschfahrten auf der Schwäbischen Alb an. Sie findet ihre Erfüllung im Umgang mit ihren Schwarzwälder Kaltblutpferden. Ob sie mit ihnen Holzstämme im Wald rückt oder sie vor ihren Wagen spannt - die Harmonie zwischen Mensch und Tier wird allen Beobachtern spürbar. Dieses Erlebnis des Eins-Sein von Mensch und Natur will die Pferdewirtschaftsmeisterin ihren Gästen vermitteln. Sie will sie mitnehmen in ihre Welt, in der jeder zu sich selbst finden kann. Wo der Hufschlag den Herzschlag verändert, wo die Langsamkeit entspannt, neue Blickwinkel ermöglicht und die Seele aufblüht. Christel Erz freut sich jeden Tag auf den Umgang mit immer neuen Menschen, auf deren Sichtweisen, auf den Austausch von Gedanken und Ideen. Diese Eigenschaft ist wohl das Geheimnis ihres Erfolges mit ihrem Pferdefuhrunternehmen ROSSNATOUR.
Die IGZ Baden-Württemberg wünscht dem Geburtstagskind weiterhin interessante Ideen und viel Glück und Erfolg nicht nur mit ROSSNATOUR!!!
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6. Sommerfest der IGZ Baden-Württemberg
„Geniewinkel Badens“Mitte Juli fand in Meßkirch-Heudorf das sechste IGZ-Sommerfest statt. Zum ersten Mal überhaupt traf man/frau sich einmal im Süden Baden-Württembergs, im sogenannten „Geniewinkel Badens“; so hatten dieses Mal unsere Mitglieder aus dem „scharfen“ Süden die kürzere Anfahrt. Das mit dem „scharfen Süden“ hat seine Bewandtnis darin, dass die Firma Settele aus Neu-Ulm just zwei Wochen vor dem Sommerfest eine Aktion für Vereine startete, um ihre neueste Kreation vorzustellen, „Chili-Maultaschen“. Auch die IGZ Baden-Württemberg war unter den Glücklichen, die kostenlos diese Chili-Maultaschen für ihre Mitglieder für den Schärfetest zur Verfügung gestellt bekam. Aber nicht nur dieses Highlight für den Leib gab es für die Besucher, sondern auch etwas für den Geist. Dank dem maßgeblichen Organisator des Sommerfests, unserem Vorstandsmitglied Siegfried Zwick, gab es einen Vortrag des Hufschmieds Bernhard Vaudroz (Dipl. CH Hufschmied) zum Thema Hufbeschlag bei alten Zugpferden (Spat, Zehen eng usw.). Auch bei der anschließenden Diskussion beteiligten sich die Anwesenden recht rege. Zwar war das Wetter nicht wirklich sommerlich. Zu Beginn des „Sommer“fests hatten wir gerade mal 14 Grad und natürlich – wie könnte es derzeit anders sein – immer wieder Regenschauer. Das hat diejenigen, die gekommen sind, aber nicht gestört. Warum auch: Dank Siegfried Zwick feierten wir gut bedacht und doch im Freien. Ein stetes Kommen und Gehen veränderte zudem die Zusammensetzung der Gäste ständig, so dass auch insofern für Abwechslung gesorgt war. Nachdem dann auch am Nachmittag zusehends die Sonne hervorbrach, verdiente schließlich das Fest doch noch den Titel „sommerlich“. Am Schluss fiel es allen bei netten Gesprächen, guter Laune und reichlich Verpflegung wirklich schwer, das Fest zu beenden. Alles in allem ist festzustellen: ein gelungenes Beisammensein, bei dem viele neue Freundschaften geschlossen und alte gepflegt wurden. Dank sei nochmals allen gesagt, die mit Spenden und Ihrer Mithilfe zum Gelingen beigetragen haben, insbesondere der Firma Settele, Neu-Ulm und Siegfried Zwick aus Meßkirch-Heudorf.
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IGZ-Stand beim 21. Fuhrmannstag in Neuhausen ob Eck
Zum 21. Mal fand am 12. Juli 2009 im Freilichtmuseum in Neuhausen o. E. bei Tuttlingen der von der IGZ Baden-Württemberg mit einem Info-Stand begleitete Fuhrmannstag statt. Traditionell war unser Stand im alten Schul-/Rathaus untergebracht, wo wir bei feuchter Witterung (und auch dieses Jahr gehörten gelegentliche Schauer zum Bild des Fuhrmannstags) in der dazu gehörenden Scheuer ein trockenes Plätzchen fanden. Wolfgang Dallinger mit Sohn Mathias, Siegfried Zwick, Julian Sartorius, Philipp Uhl und Armin Horn betreuten dieses Jahr den Stand, der häufig Anlaufpunkt für interessierte Besucher, IGZ-Mitglieder und solche, die es werden wollten, war. Sowohl die Baseball-Kappen der IGZ Bad.-Württ. als auch die „Starke-Pferde“-Hefte aktueller und vergangener Jahrgänge fanden einen guten Absatz. Reges Interesse galt aber auch insbesondere der IGZ. So konnten einige neue Mitglieder gewonnen werden, die wir auf diese Weise noch einmal herzlich willkommen heißen wollen. Ein besonderer Dank aber auch allen, die geholfen haben. Wir hatten bei den vielen Gesprächen am und um den IGZ-Stand viel Freude und konnten jede Menge netter Leute kennen lernen.
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Fahren im Wald - in Baden-Württemberg ein ärgerlicher Dauerbrenner???
Fahren ist nicht ohne besondere Befugnis gestattet, es besteht aber die Möglichkeit, eine vertragliche Vereinbarung mit der zuständigen Forstbehörde zu treffen, und gegen ein jährliches Nutzungsentgelt zwischen 25 und 100 Euro pro Gespann den Wald, bei sonst nicht ausreichenden geeigneten Wegen, zu befahren.
Das Fahren mit bespannten Fahrzeugen ist im Wald ohne besondere Befugnis nicht zulässig. Um Gespannfahrern, denen außerhalb des Waldes geeignete Wege nicht in ausreichendem Umfang zur Verfügung stehen, die Ausübung ihrer Sportart aber zu ermöglichen, wird empfohlen, für das Gespannfahren im Staatswald vertragliche Vereinbarungen mit der zuständigen Forstbehörde über die Benutzung geeigneter Wege zu treffen. Der Gespannfahrer entrichtet hierfür ein jährliches Nutzungsentgelt je nach Weglänge und Frequentierung. Im Körperschafts- und Privatwald wird ein entsprechendes Vorgehen (Vertragsregelung mit dem Waldbesitzer) empfohlen.
Während in einigen Bundesländern das Fahren im Wald zumindest auf befestigten Wegen erlaubt ist, ist es in Baden-Württemberg grundsätzlich verboten. Die Begründung für dieses Verbot ist nicht nachvollziehbar. Die Argumente der Forstverwaltung sind u.a. Versicherungsfragen, „Begegnungsverkehr“ mit Holztransporten oder die Zerstörung von Waldwegen. Warum diese Argumente gerade in Baden-Württemberg zählen, aber z.B. nicht in Bayern, ist genau so unklar. Warum können Reiter umsonst durch den Wald reiten, während wir mit der Kutsche eine kostenpflichtige Genehmigung beantragen müssen?
Um dieses Fahrverbot genauer beleuchten zu können, sind wir an Euren Erfahrungen mit dieser Schikane interessiert.
Eure Antworten auf folgende Fragen interes-sieren uns, um sie im nächsten Rundbrief zu ver-öffentlichen.
Werdet ihr vom Fahrverbot von Fahrten durch den Wald abgehalten?
Wie sehr behindert Euch das Fahrverbot beim Kutschfahren?
Gibt es eine Duldung von Fahrten durch den Wald?
Wenn ja von wem? Revierförster oder Forst-amt? Beantragt ihr für jede Fahrt eine Genehmigung?
Habt ihr eine Dauergenehmigung?
Was bezahlt ihr für diese Genehmigungen?
Habt ihr genügend Alternativstrecken?
Kam es schon zu Konflikten oder Bußgeldverfahren?
Wenn ja, mit wem? (Revierförster, Forstamt, Jagdpächter, Waldbesitzer, ...)
Wenn ja mit welchem Ergebnis?
Was fällt Euch sonst noch zu dem Thema ein?
Bitte schreibt uns eure Erfahrungen und Gedanken, damit eine rege Diskussion entsteht.
Anbei die ersten Rückmeldungen:
Hallo Herr Schröder,
das Fahrverbot für Gespanne im Wald ist aus meiner Sicht eine Ungerechtigkeit und ärgert mich ständig! Da nahezu alle "Grüne-Plan-Wege" außerhalb des Waldes asphaltiert sind, bleiben zum Traben nur noch Wiesenwege, und die sind nur bei anhaltend gutem Wetter befahrbar.
Der am nächsten liegende Wald bei uns gehört der Gemeinde, in der ich wohne. Da ich mit Bürgermeister und Revierförster einen guten Kontakt habe, habe ich mit beiden eine stillschweigendes (stets widerrufbares) Abkommen, wonach ich einen kleinen Teil der befestigten Waldwege befahren darf.
Was mich am meisten ärgert ist, dass ganze Horden von Bikern quer durch den Wald fahren dürfen und Gespannfahrer nicht mal auf befestigten Wegen! Alle Wälder in unserer Gegend, die nicht meiner Wohngemeinde gehören, meide ich bei meinen Kutschfahrten. Ich empfinde dies als starke Einschränkung. Ob es gegen Bezahlung Genehmigungen gibt, habe ich bis dato noch nicht abgeklärt, werde dies aber demnächst in Angriff nehmen.
Bis jetzt habe ich keine bezahlte Genehmigung. Alternativstrecken sind entweder asphaltiert oder wetterbedingt/jahreszeitabhängig nur eingeschränkt nutzbar. Größere Konflikte oder gar Bußgeldverfahren gab es bis jetzt nicht. Da die letzte Novellierung des Landeswaldgesetzes noch nicht lange zurückliegt und die Fahrer dank zu schlechter Lobby damals leider "hinten runter gefallen sind", fürchte ich, dass sich für die Fahrer an diesem sehr ärgerlichen Zustand schwerlich was ändern lassen wird.
Freundliche Grüße
Matthäus Pfeiffer
Lieber Gerhard,
zu Deiner Umfrage wegen der „Schikanen“ beim Fahren im Wald schicke ich meine Anmerkung: Die Reiter und Reitbetriebe wehren sich schon lange (min. seit 1986) gegen den Geldhunger der Gemeinden und Landkreise. Die Pferdesportverbände konnten nur mit Mühe bis jetzt die sogenannte Pferdesteuer in Baden-Württemberg verhindern, die immer wieder von einzelnen Gemeinden oder Städten beschlossen und nur nach langen Verhandlungen zurück gezogen wurden. Die Pferdebesitzer werden nämlich von den Hundebesitzern als Argument gegen die Hundesteuer verwendet. Und vielen Gemeinderäten ist der Besitz eines Pferdes der Ausdruck von Reichtum. Bislang konnte argumentiert werden, dass Reiten zu über 80% Freizeit- und Breitensport ist, dass die Reitvereine Jugend- und Ausbildungsarbeit leisten und dafür Pferde benötigen, dass Zuchtpferde seltener zu Sportveranstaltungen benutzt werden, und dass man deshalb bei einer eventuellen Besteuerung zwischen den Turnier-, Sport-, Schul- und Zuchtpferden unterscheiden müsse. Das wäre ja dann eine personalintensive Beschäftigung für die Gemeinden geworden, weshalb die Steuer wieder abgeblasen wurde. Hier hat sogar der organisierte Pferdesport, die Reit- und Fahrvereine mit ihren Dachverbänden, für alle nicht organisierten Pferdebesitzer und –nutzer mit gekämpft.
Die relative Freiheit des Reitens auch im Wald auf Wegen und Straßen in Baden-Württemberg ist außer in Bayern wohl in keinem weiteren Bundesland gegeben. Die Fahrer haben das Pech, dass sie tatsächlich ein Fahrzeug (Anhänger) ziehen und damit den anderen Fahrzeugen in §37 (4) des Landeswaldgesetzes gleichgestellt werden. Und die Waldwege sind nun in Baden-Württemberg generell für Fahrzeuge aller Art (mit Ausnahme der Radfahrer auf Wegen ab 2 m Breite) gesperrt. Für alle Ausnahmen kann Geld verlangt werden, sogar Waldbesitzer gegen Waldbesitzer, siehe §28 (2). Die Waldbesitzer jammern natürlich über das Dulden-Müssen des Reitens. Und so sind jetzt schon Veranstaltungen, die Waldwege benutzen (z.B. Gelände- oder Wander- und Orientierungsritte als Wettbewerbe etc.) der Forstbehörde anzumelden und genehmigungspflichtig. Das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald, dem ja unser Neustädter Forstamt eingegliedert worden ist, hat dann auch gleich mal 2006 für unseren Freizeitreitertag 100¤ in Rechnung gestellt.
Wenn nun nach schon heißen Debatten das Fahren im Wald wieder hochgekocht werden soll, werden die Fahrer entsprechend früheren Entscheidungen nichts gewinnen. Und die Reiter laufen dabei Gefahr, dass der Wald als Folge der neuen Debatte endgültig gesperrt wird. Da wir im Lande ja keine so riesige Fahrergruppe haben, ist es meiner Meinung nach besser, dass man in den Landkreisen den Kontakt mit den Forstämtern und Gemeinden sucht und auf unterer Ebene Fahrgenehmigungen aushandelt.
Mit freundlichem Gruß
Wolf Brodauf
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Pferde Stark in Detmold
Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung wurde einstimmig in den Haushaltsplan aufgenommen, das wir bis zu 750 ¤ für die Fahrtkosten-Unterstützung der Pferde Stark-Teilnehmer aus Baden-Württemberg ausgeben. Vorgesehen sind maximal 75 ¤ pro Pferd für die Aktivisten in Detmold, welche aus dem Ländle die weite Reise nach Westfalen angetreten haben, auszugeben. Wir bitten also die Mitglieder, welche den Südwesten in Detmold vertreten haben, sich beim Landesvorstand zu melden, damit die Fahrtkosten-Unterstützung ausgezahlt werden kann.
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IGZ-Pflügetrainingstag 2009 in Kombination mit Pflüge-Richterlehrgang
Das jährliche IGZ-Pflügetraining in Öschelbronn bei Pforzheim wurde dieses Mal versuchsweise schon im Mai abgehalten. Leider hatten bisherige Stammpflüger anderweitige Termine und so kamen nur 4 Gespanne a‘ 2 Pflüger, also 8 Personen, davon 2 Einspänner. Unter Anleitung der beiden Meisterpflüger Günter Büchler und Werner Goller übten die Pflüger Spalt- und Schlussfurchen sowie Zusammen- und Auseinanderschlag. Auch gab es manche Profitips zur Anwendung von Schraubenschlüssel und Meterstab beim Einstellen der verschiedenen Pflüge und der Vorwerkzeuge.
Parallel wurde ein Kurs für Richter im Pferdepflügen mit 19 Teilnehmern durchgeführt. Davon hatten 4 schon irgendwann eine Richterausbildung gemacht und nutzten diesen Kurs zur Weiterbildung und Auffrischung. Vorbedingung waren Kenntnisse im Ackerbau sowie Praxis im Pflügen mit Pferden oder Schlepper. Referenten waren Hubert Elzer aus Otterstadt bei Speyer sowie Helmut Häs vom Amt für Landwirtschaft in Offenburg und Werner Goller, alle 3 langjährige und erfahrene Pflüge-Sachverständige. Im Theorieteil wurden mit Hilfe von Powerpoint die Merkmale einer guten Furche erklärt sowie Ablauf eines Wettbewerbes, Sicherheitsregeln und die Nebenaufgaben der Richter. In der Praxis ging es dann zu den Gespannen hinaus, um die praktische Furchen- und Beetbeurteilung und den Umgang mit dem Richterbogen ausgiebig zu üben.
Schon seit einigen Jahren praktizieren die 4 südlichsten Bundesländer den Austausch von Richtern über die Landesgrenzen hinweg. Daher war es nicht verwunderlich, dass der Landesverband Bayern
4 Teilnehmer geschickt hatte. Ein Teilnehmer kam sogar aus Frankreich. Alle Absolventen erhielten eine Qualifikationsbescheinigung. Ein besonderer Dank gilt dem Pflüger Thomas Kurfiss, welcher mit seinem Gespann extra für den Richterkurs angereist war sowie der gastgebenden Familie Reich für die Organisation der Verpflegung für 35 Personen (!) in ihrer Feldscheune.
Werner Goller/ Pliezhausen
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Kursangebote für IGZ Mitglieder durch Uwe Link, Trainer A, Neufra-Freudenweiler
1. Angebot für Kinder: Kinder-Schnuppertag für Fahrbegeisterte: erster Tag kostenlos, zweiter Tag 50 ¤. Gruppengröße 4 Kinder.
2. Angebot für Erwachsene Schnuppertag: Ausbildung von Fahrpferden (nur unter der Woche). Ein- und Zweispännig. Gruppengröße 2 Personen. Kostenlos.
3. Angebot für Kinder Schnuppertag: Vierspänner mit Ponys. Gruppengröße 2-3 Kinder
4. Angebot für Erwachsene Schnuppertag: Vierspänner mit Warmblütern oder Schwarzwäldern. Ganzjährig ein oder zweitägig. Kosten pro Person 50 ¤
5. Angebot für Erwachsene Fahren von Sechs- oder Achtspänner. Kosten pro. Person 50 ¤. Gruppengröße 2 Personen.
6. Angebot Holzrücken für Kinder und Erwachsene Schnuppertag ab 10 Jahren. Gruppengröße 2-3 Personen. (nur Wochetags von Herbst bis Frühling).
Alle eintägigen Schnuppertage sind kostenlos. Für jeden weiteren Tag erlauben wir uns, 50¤ pro. Person am Tag zu berechnen. Für Eselfreunde werden im Sommer 2 Eselgespanne eingefahren.
Uwe Link Fahrlehrer Trainer A
Pferdefuhrbetrieb Uwe Link, Ebinger Straße 20,72419 Neufra-Freudenweiler
Tel./Fax: 07574-2500, Email: LinkUwe@t-online.de, www.pferdefuhrbetrieb-link.de
Rückmeldung eines Teilnehmers:
Hallo Herr Schröder,
hier ein paar Zeilen vom Schnupperkurs vom Sonntag bei Uwe Link in Freudenweiler. Wir haben vier mal die Pferdetypen, Anspannungen sowie die Kutschen gewechselt. Während ich gefahren bin hat er mir alles ausführlich gezeigt und erklärt. Ich kann diesen Kurs, bei Uwe Link, jedem empfehlen.
Ich hoffe, dass mehr Leute diesen Kurs in Anspruch nehmen, denn der Aufwand dafür ist ja auch nicht zu verachten. Der Tag verging wie im Flug. Rundherum ein SUPER Nachmittag.
Mit freundlichen Grüßen
Charly Steding
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Starke Pferde-Ausgaben aus dem Archiv des IGZ LV Baden-Württemberg
Wenn eure Starke Pferde-Sammlung unvollständig ist, können wir weiterhelfen! In unserem Archiv sind fast noch alle Ausgaben der Starke Pferde vorhanden, also auch einige Raritäten, die beim Starke Pferde-Verlag bereits vergriffen sind. Folgende Hefte sind bei uns käuflich zu erwerben:
Nr. 21 – 23 je 5 ¤,
Nr. 24, 26 – 30, 32 – 41, 43 - 44 je 6 ¤,
ab Nr. 45 je 7 ¤.
Die Portokosten müsst ihr aber auch noch berücksichtigen!
Gerne bieten wir euch auch Rabattangebote bei größeren Bestellungen an, sprecht uns einfach an. Zum Teil sind nur noch wenige Exemplare vorrätig, am Besten schnell anrufen oder per Fax oder per Mail bestellen.
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Termine 2009
15. Oktober 2009 Kaltblutmarkt mit Verbandspferdeschau mit Staatsprämierung in Laupheim, weitere Infos bei Hermann Schick, Tel. 07392-704257 bzw. bei Manfred Weber, Zuchtleiter Kaltblut Baden-Württemberg, Tel. 07385-9690222
16. - 17. Oktober 2009 IGZ-Holzrückelehrgang, Beginn 10 Uhr Ende ca. 16 Uhr, mit Christel Erz in Laichingen-Machtolsheim, Infos bzw. Anmeldungen bei Gerhard Schröder, Tel. 0781-91906858 bzw. 01711562414, Gerh.Schroeder@t-online.de
24. - 25. Oktober 2009 Kaltblut-Körung und Verbandspferdeschau mit Staatsprämierung und Verkaufsschau Schwarzwälder Kaltblut St. Märgen, Infos bei Manfred Weber, Zuchtleiter Kaltblut Baden-Württemberg, Tel. 07385-9690222
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