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Das jährliche IGZ-Pflügetraining in Öschelbronn bei Pforzheim wurde dieses Mal versuchsweise schon im Mai abgehalten. Leider hatten bisherige Stammpflüger anderweitige Termine und so kamen nur 4 Gespanne a‘ 2 Pflüger, also 8 Personen, davon 2 Einspänner. Unter Anleitung der beiden Meisterpflüger Günter Büchler und Werner Goller übten die Pflüger Spalt- und Schlussfurchen sowie Zusammen- und Auseinanderschlag. Auch gab es manche Profitips zur Anwendung von Schraubenschlüssel und Meterstab beim Einstellen der verschiedenen Pflüge und der Vorwerkzeuge.
Parallel wurde ein Kurs für Richter im Pferdepflügen mit 19 Teilnehmern durchgeführt. Davon hatten 4 schon irgendwann eine Richterausbildung gemacht und nutzten diesen Kurs zur Weiterbildung und Auffrischung. Vorbedingung waren Kenntnisse im Ackerbau sowie Praxis im Pflügen mit Pferden oder Schlepper. Referenten waren Hubert Elzer aus Otterstadt bei Speyer sowie Helmut Häs vom Amt für Landwirtschaft in Offenburg und Werner Goller, alle 3 langjährige und erfahrene Pflüge-Sachverständige. Im Theorieteil wurden mit Hilfe von Powerpoint die Merkmale einer guten Furche erklärt sowie Ablauf eines Wettbewerbes, Sicherheitsregeln und die Nebenaufgaben der Richter. In der Praxis ging es dann zu den Gespannen hinaus, um die praktische Furchen- und Beetbeurteilung und den Umgang mit dem Richterbogen ausgiebig zu üben.
Schon seit einigen Jahren praktizieren die 4 südlichsten Bundesländer den Austausch von Richtern über die Landesgrenzen hinweg. Daher war es nicht verwunderlich, dass der Landesverband Bayern
4 Teilnehmer geschickt hatte. Ein Teilnehmer kam sogar aus Frankreich. Alle Absolventen erhielten eine Qualifikationsbescheinigung. Ein besonderer Dank gilt dem Pflüger Thomas Kurfiss, welcher mit seinem Gespann extra für den Richterkurs angereist war sowie der gastgebenden Familie Reich für die Organisation der Verpflegung für 35 Personen (!) in ihrer Feldscheune.
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